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ELLEN WHITE

LEUCHTE IN DEINE WELT

 

ELLEN WHITE

 

DIE GABE DER PROPHETIE 01


 

DIE GABE DER PROPHETIE 02


 

PARTNERSCHAFT MIT GOTT

 

PARTNERSCHAFT MIT GOTT 01


 

PARTNERSCHAFT MIT GOTT 02


 

PSALM 23 UND GEBET

 

ELLEN WHITE - DREIEINIGKEIT ?

 

DAS ZEUGNIS JESU 01


 

DAS ZEUGNIS JESU 02


 

WELCHE FARBE HAT DIE WELT ?

 

WELCHE FARBE HAT Die WELT ?

Unvergessen ist mir bis heute der Song von Drafi Deutscher: Welche Farbe hat die Welt?
Welche Farbe hat meine Welt? Welche Farbe hat deine Welt? Welche Farbe bekommt mein Leben,
wenn Christus in mein Leben tritt? Es lohnt sich über diese Frage nachzudenken.

 

ELLEN WHITE - WAS MAN ÜBER SIE WISSEN KANN

 

EINE SCHWACHE FRAU ERLEBT HERRLICHKEIT GOTTES

http://rpi.adventisten.info/kisa/material/download/4you_4_1/ellenwhite.pdf

 

ELLEN WHITE ALS PERSON

http://www.historische-adventisten.de/egw/egw03.htm

 

DIE BOTIN DES HERRN

http://www.historische-adventisten.de/egw/egw01.htm

 

ELLEN WHITE UND DER GEIST DER WEISSAGUNG

http://www.das-ewige-evangelium.de/pdf-Dateien/E-Books/E.G.White/Kennzeichen-Propheten.pdf

 

GABE DER WEISSAGUNG - GEHARD PFANDLE

http://www.adventistbookcenter.at/deutsche-bucher/die-gabe-der-weissagung.html

 

DAS ZEUGNIS JESU - WERNER HÄUSSLER

http://www.das-ewige-evangelium.de/pdf-Dateien/E-Books/E.G.White/DasZeugnisJesu.pdf

 

UNSER ZEUGNIS VON CHRISTUS

http://www.advent-verlag.de/studienmaterial/B-GemeinschaftMitJesus/GJ08%20-%20Zusammenfassung%20und%20Zeugnis.pdf

 

MEIN LEBEN MIT CHRISTUS - SCHAIDINGER

http://www.bibelschule.info/streaming/Heinz-Schaidinger---23.-Mein-Leben-mit-Jesus_20224.pdf

 

BIELAUSLEGUNG UND ELLEN WHITE - JON PAULIEN

http://www.bibelschule.info/streaming/Jon-Paulien---Wie-bei-der-Bibelauslegung-die-Schriften-von-Ellen-G.-White-zu-gebrauchen-sind_24037.pdf

 

GEIST DER WEISSAGUNG UND NEUE THEOLOGIEN

http://www.hwev.de/UfF1998/1998_3/geist_der_weissagung_nt.pdf

 

DIE ÜBRIGEN UND IHR AUFTRAG

http://www.adventisten.de/ueber-uns/unser-glaube/unsere-glaubenspunkte/13-die-uebrigen-und-ihr-auftrag/

 

EINE GABE DIE LICHT BRINGT

http://www.missionarischer-arbeitskreis.de/resources/Eine+Gabe+die+Licht+bringt.pdf

 

GEIST DER WEISSAGUNG

„Jeder, der die Autorität der Bibel für sich akzeptiert, muss auch den Dienst des Heiligen Geistes durch die geistlichen Gaben annehmen, weil die Lehre von diesen Gaben ein wesentlicher Bestandteil der Schrift ist.“

Siebenten-Tags-Adventisten glauben seit ihrer Entstehung, dass sich der Geist der Weissagung in ihrer Mitte im Leben und Wirken Ellen G. Whites (1827–1915) offenbart hat. Sieben Jahrzehnte lang erteilte sie Ratschläge und Warnungen …

Gegen Ende ihres Lebens erklärte sie: „Unabhängig davon, ob mein Leben verschont wird oder nicht, werden meine Schriften beständig sprechen. Ihr Werk wird sich fortsetzen, solange die Zeit dauert.“ (Selected Messages, Bd. 3, 76)

http://www.adventistbookcenter.at/deutsche-bucher_/die-gabe-der-weissagung.html

 

DAS VERGESSENE GEBOT

 

DIE SCHNEEGANS

Die Schneegans

Heute möchte ich Euch etwas über Gänse erzählen. Was sind Gänse für Tiere?

Es gibt verschiedene Arten von Gänsen. Eine davon ist die Schneegans. (Bild zeigen) Im Sommer lebt sie in Grönland und anderen Gebieten ganz im Norden und zieht dort ihr Jungen auf. Im August zieht sie dann in Schaaren auf etwa 6000 Meter Höhe in den Süden. Wie nennt man solche Vögel, welche in der Welt herumreisen? - Zugvögel

Es gibt so viele Schneegänse dass an manchen Orten bei ihrem Durchzug der Himmel leicht verdunkelt wird.

Wenn Schneegänse gemeinsam fliegen, dann tun sie Dinge, von denen wir Menschen viel lernen können. Sie fliegen nämlich in einer Pfeilform. Eine Gans fliegt an der Spitze und alle anderen folgen ihr seitlich verschoben, so dass am Himmel ein „V" entsteht. Man hat herausgefunden, dass das einen bestimmten Grund gibt, warum sie so fliegen. Durch den Flügelschlag der ersten Gans entsteht nämlich ein Luftwirbel, der dem hinteren Vogel Auftrieb verleiht. Die folgenden Gänse brauchen dadurch zum Fliegen mehr als zwei Drittel weniger Kraft. Das machen die wirklich gut, nicht.

Ist das bei uns Menschen nicht ähnlich. Was ist allein in die Schule zu gehen oder gemeinsam. Gemeinsam zu spielen, gemeinsam an Jesus glauben, geht doch besser als allein. Darum treffen wir uns ja auch jeden Sabbat hier, weil wir merken, wie das uns hilft.

Zurück zu den Schneegänsen: Wenn die erste Gans in der Reihe nach einer Weile müde wird, weil sie ja niemanden hat, der vor ihr fliegt. Dann wechselt sie den Platz und eine andere fliegt vorn.

So wechseln sich die Gänse beim Fliegen ständig ab und helfen einander. Nicht nur das: Die anderen Gänse hinter der ersten quaken die ganze Zeit. Sie machen ihr damit Mut dranzubleiben.

Manchmal wird eine Gans unterwegs krank oder wird schwach und kann nicht mehr fliegen. Die anderen Gänse lassen sie nicht einfach zurück. Zwei gehen mit ihr und bleiben so lange bei ihr, bis sie entweder wieder gesund ist oder stirbt. Erst dann steigen sie auf und fliegen gemeinsam weiter.

Mir hat das gefallen, wie diese Gänse das machen. Ich denke wir können von ihnen auch lernen zusammenzustehen und füreinander da zu sein. Ich möchte Euch ermutigen nächste Woche zuhause oder in der Schule an die Schneegänse zu denken, und es so wie sie zu machen. Ich glaube vieles geht dann leichter.

 

J E S U S: ICH BIN.....

 

WEM GEHÖRT DER HIMMEL

Wem gehört der Himmel?
»Guten Tag!« Eine kräftige, etwas schnarrende Stimme tönt an das Ohr des alten Jörg. Der Bauarbeiter schaut auf: Es ist der reiche Herr Behrend, der nun auf seinem schnaubenden Pferd neben ihm anhält. »Guten Tag, Herr Behrend. Wie schön die Kornfelder aussehen! Das gibt eine gute Ernte.«
»Ja, prächtig. Und das ganze Feld da gehört mir.«
»Weiß ich doch.«
»Und dort drunten das schöne Wiesental auch.«
»Ja, ja.«
»Und die Mühle und den Hof dort drüben habe ich jetzt auch dazu gekauft.«
»So.«
»Und der schöne Wald, der Fichtenschlag, gehört auch mir.«
»So.«
»Und die drei Grundstücke, die ausgeschrieben waren im Dorf, die habe ich auch gekauft. Da gibt es bald Arbeit für dich.«
»So.«
»So weit man hier sehen kann, das gehört alles mir.«
»So, so. - Und das da droben auch?«, fragt der alte Bauarbeiter Jörg.
»Was meinst du?«
»Ob der schöne Himmel da oben auch Ihnen gehört?«
»Nein, natürlich nicht.«
»Aber der gehört mir.« Und dabei sieht Jörg ganz siegesgewiss aus.
Darauf weiß der reiche Herr Behrend keine Antwort, und so trabt er auf seinem Pferd davon. Noch kurz denkt er über den merkwürdigen Ausspruch des alten Jörg nach; dann aber taucht das Dorf vor ihm auf, und im Wirtshaus »Waldhorn« hat er sich mit ganz anderen als mit »himmlischen Dingen« zu beschäftigen.
Aber in der Nacht darauf macht ihm ein Traum zu schaffen. Er träumt, das Gerücht gehe um, der reichste Mann aus dem Dorf müsse sterben. Da wacht er erschrocken auf. Denn damit kann ja nur er gemeint sein. Als er richtig zu sich kommt, lacht er laut über sich selbst: »Na, das war zum Glück nur ein Traum!« Aber irgendwie geht ihm der Gedanke doch nicht aus dem Kopf.
Als er später vor die Türe tritt und gerade zu seinem Auto gehen will, kommt der Schreiner an seinem Haus vorbei. Herr Behrend fragt: »Na, wohin gehen Sie denn heute Morgen?«
»Ich muss das Maß zu einem Sarg nehmen.«
»Wer ist denn gestorben?«
»Der alte Bauarbeiter Jörg.«
»Was, der Bauarbeiter?«
»Ja, der Bauarbeiter.«
Da wird der reiche Herr Behrend ganz nachdenklich: »Am Ende ist das der reichste Mann im Dorfe gewesen! Zufriedener als ich war er jedenfalls und deswegen wohl auch glücklicher. Und was hat er gestern vom Himmel gesagt? Der würde ihm gehören. Hmm. Ob er wohl an Gott geglaubt hat? Was ist, wenn ich sterbe? Komme ich dann auch in den Himmel? Ich hätte den alten Jörg fragen sollen, wie er das mit dem Himmel gemacht hat, warum der ihm gehört und was man dafür tun muss.«
Vertiefung und Aufgabe:
Kleine Kinder: Ein Bild malen vom reichen Herrn Behrend und dem alten Jörg.
Grössere Kinder: Schreibt mir: Warum sagte der alte Jörg, dass ihm der Himmel gehört? Wie hat er das gemeint? Was muss der reiche Mann machen, damit auch ihm der Himmel gehört?
Bibelstelle, die dazu passt suchen.
Sybille Kalmbach, Rutesheim

 

ELLEN WHITE

Ellen Gould Harmon und ihre Zwillingsschwester wurden am 26. November 1827 in Gorham bei Portland im Staate Maine im Norden Neuenglands geboren. Im Alter von neun Jahren erlitt Ellen einen Unfall. Ein von einer Klassenkameradin gedankenlos geworfener Stein verursachte eine schwere, lebensgefährliche Gesichtsverletzung, die sie sehr schwächte. Es war bald erwiesen, dass sie körperlich unfähig sein würde, die Schulausbildung fortzusetzen.
Während des Besuches einer Lagerversammlung der Methodisten mit ihren Eltern, Robert und Eunice Harmon, weihte Ellen im Alter von elf Jahren Gott ihr Leben. Kurz darauf wurde sie im Ozean durch Untertauchen getauft und in die Methodistengemeinde aufgenommen. Mit ihren Angehörigen besuchte sie aber auch die Versammlungen der Adventisten in Portland. Dies geschah im Jahre 1840. William Miller und seine Freunde verkündigten damals die Wiederkunft Christi. Diese Erkenntnis nahm Ellen voll an und schaute zuversichtlich der unmittelbar bevorstehenden Wiederkunft des Heilandes entgegen.
Trotz ihrer Jugend wurde Ellen durch die große Enttäuschung vom 22. Oktober 1844 schwerstens erschüttert. In den darauf folgenden Tagen der Ratlosigkeit flehten sie und andere ernstlich zu Gott um Aufschluss und Führung. Als sie eines Dezembermorgens im Jahre 1844 mit vier Frauen betete, überkam sie die Kraft Gottes. Zunächst verlor sie die Verbindung zu ihrer irdischen Umgebung. Dann nahm sie in einer bildhaften Offenbarung die Reise des Adventvolkes zur Stadt Gottes wahr. Ebenso wurde ihr die Belohnung der Getreuen gezeigt. Zitternd gab das siebzehnjährige Mädchen dieses und die noch folgenden Gesichte ihren Mitgläubigen in Portland wieder. Bei passender Gelegenheit berichtete sie das Geschaute auch Gruppen Adventgläubiger in Maine und in benachbarten Staaten.
Im August des Jahres 1846 verheiratete sich Ellen Harmon mit James White, einem jungen Adventistenprediger. Schwester White war in den darauf folgenden fünfunddreißig Jahren mit ihrem Mann bis zu seinem Tode am 6. August des Jahres 1881 in eifriger Evangeliumsarbeit eng verbunden. Sie unternahmen ausgedehnte Reisen durch die Vereinigten Staaten, predigten und schrieben, pflanzten und bauten, organisierten und verwalteten. Zeit und Erprobung erwiesen, welch umfassenden und festen Grund sie gelegt und wie vortrefflich und weise sie gebaut hatten. Sie gaben unter den sabbathaltenden Adventisten den Anstoß zur Errichtung des Verlagswerkes in den Jahren 1849 und 1850 und zur Entwicklung einer Gemeindeordnung mit einem gesunden System der Verwaltung der Gemeindegelder gegen Ende der fünfziger Jahre. Dies alles gipfelte in der Gründung der Weltarbeitsgemeinschaft der Siebenten Tags Adventisten im Jahre 1863. Kurze Zeit darauf begann unser ärztliches Werk. Das hervorragende Erziehungswesen unserer Gemeinschaft nahm seinen Anfang gleich nach 1870. Der Plan, jährliche Lagerversammlungen abzuhalten, entstand 1868, und im Jahre 1874 sandten die Siebenten Tags Adventisten ihren ersten Missionar aus.
Die Ratschläge, die Belehrung und die Ermutigung, die der Gemeinde mündlich und aus der nimmermüden Feder von Schw. White zuteil wurden, waren sowohl in all diesen Fortschritten als auch in der ganzen Entwicklung und Durchführung all dieser Bestrebungen wegweisend. Zuerst erfolgten die Mitteilungen an die Gemeinden durch persönliche Briefe an einzelne Glieder oder durch Beiträge in der Zeitschrift .Die gegenwärtige Wahrheit . Im Jahre 1851 gab dann Schw. White ihr erstes vierundsechzig Seiten umfassendes Buch heraus unter dem Titel "Ein Abriss der Glaubenserfahrungen und der Gesichte von Ellen G. White'. 1855 wurde begonnen, eine nummerierte Serie von Heften mit dem Titel "Zeugnis für die Gemeinde" zu veröffentlichen. Diese brachten Belehrungen und Ermahnungen zur Besserung, die Gott von Zeit zu Zeit in Gnaden ergehen ließ, um sein Volk zu segnen, zurechtzuweisen und zu leiten. Weil die Nachfrage nach diesen Unterweisungen weiter anstieg, kam im Jahre 1885 eine Neuauflage dieser Zeugnisse in vier gebundenen Büchern heraus. Durch Hinzufügung weiterer Bände, die von 1889 bis 1909 erschienen, entstand eine Reihe von neun Bänden .Zeugnisse für die Gemeinde".

 

Offenbarung 18 Gottes Geschenk der Führung 1/10

 

ELLEN WHITE VERSTEHEN ?

Kurzbiographie
Ellen G. White wurde am 26. November 1827 als Ellen Harmon auf einer Farm nahe Gorham,
Maine, geboren. Sie hatte sieben weitere Geschwister. Einige Jahre später zog die Familie nach
Portland, wo ihr Vater Hüte herstellte, eine Tätigkeit, bei der er durch seine Tochter Ellen
unterstützt wurde. Im Alter von sieben Jahren wurde Ellen Harmon durch einen Stein, den ihr
einer ihrer Klassenkameraden an den Kopf warf, schwer verwundet. Sie war drei Wochen lang
bewusstlos und litt in den anschließenden Jahren an den Folgen dieser Verwundung, wozu u.a.
auch gehörte, dass ihre formale Schulbildung abrupt abgebrochen werden musste. Man gab ihr
nur noch wenige Jahre zu leben.

Im Alter von 12 Jahren übergab sie 1840 ihr Herz auf einer Zeltveranstaltung der Methodisten
dem Herrn Jesus. Zwei Jahre später wurde sie getauft und in die Methodistengemeinde von
Portland aufgenommen. Während dieser zwei Jahre besuchte sie auch Veranstaltungen, auf
denen die Adventbotschaft – das unmittelbare bevorstehende Kommen Jesu im Jahr 1843/44 –
durch William Miller und seine Mitarbeiter gepredigt wurde.

Gleich anderen war auch sie am 22. Oktober 1844, dem für die Wiederkunft Jesu festgesetzten
Termin sehr enttäuscht. Sie gab jedoch die Lehre, die sie einmal angenommen hatte, nicht auf,
sondern erforschte eifrig die Bibel, um herauszufinden, wo der Irrtum liege. Eines Morgens
befand sie sich mit vier anderen jungen Frauen im Gebet, als die Kraft Gottes über sie kam und
sie in eine Vision versetzt wurde, in der ihr der Weg der Adventisten gezeigt wurde. Nur sehr
widerstrebend kam das 17-jährige Mädchen dem mit dieser Vision verbundenen Auftrag nach,
sie anderen bekannt zu machen. Schließlich zog sie jedoch von Ort zu Ort. Sie bekam Botschaften
der Ermutigung und des Tadels von Gott mitgeteilt, die sie anderen erzählen sollte, um
fanatischen Gedanken, die in dieser Zeit der „Großen Enttäuschung“ besonders weit verbreitet
waren, entgegen zu wirken.

Auf einer dieser Reisen lernte Ellen Harmon den jungen adventistischen Prediger James White
kennen und lieben. Die beiden heirateten im August 1846. In den ersten Wochen nach ihrer
Hochzeit beschäftigten sie sich besonders intensiv mit der kleinen Broschüre „Der siebente-Tags-
Sabbat“, die von dem ehemaligen Schiffskapitän Joseph Bates verfasst worden war. Das junge
Paar nahm diese Botschaft an und hielt von nun an den Sabbat.

Trotz der Geburt ihres ersten Sohnes Henry und der Tatsache, dass James White zum Unterhalt
der jungen Familie lange Zeit gezwungen war, neben dem Predigen auch eine andere Tätigkeit
auszuüben (z.B. als Wald-, Feld- oder Bahnarbeiter), reisten die Whites auch weiterhin sehr
ausgiebig, um der „verstreuten Herde“ zu dienen und ihnen die von Gott gegebenen Botschaften
zu verkündigen und vor allen Dingen die kleine Gruppe der Sabbathalter zusammen zu halten.
Ab 1849 begann James White das spätere adventistische Verlagswerk aufzubauen. Als erste
Zeitschrift gab er „Present Truth“ (Die gegenwärtige Wahrheit) heraus, der bald weitere
Zeitschriften folgten. Auch seine Frau Ellen begann nun, Artikel in den von ihrem Mann
herausgegebenen Zeitschriften zu veröffentlichen. Zudem wurde die erste kleine Broschüre
gedruckt, „A Sketch of the Christian Experience and Views of Ellen G. White“ (Ein Abriss der
christlichen Erfahrung und Ansichten Ellen G. Whites), die 64 Seiten umfasste und heute einen
Teil des Werkes „Frühe Schriften und Erfahrungen und Gesichte“ bilden.

Diese ersten Jahre waren sehr hart und durch Entbehrung und Mangel gekennzeichnet. Eine
Wendung zum Besseren kam erst 1855, als die Whites nach Battle Creek, Michigan, umzogen.
Bereits 1858 wurde dort eines der Hauptwerke Ellen G. Whites veröffentlicht, das später unter
dem Namen „The Great Controversy“ (Der große Konflikt bzw. Der große Kampf) in mehr als 40
Sprachen übersetzt werden sollte. Darin schreibt Ellen White über die Geschichte der frühen
Christenheit, die finsteren Zustände des Mittelalters, die erst durch die Reformation erhellt
wurden und die Verbreitung der Adventbotschaft. Die zweite Hälfte des Buches bildet eine
prophetische Vision über die Zeit bis zur Wiederkunft Jesu und die Schwierigkeiten und
Erfahrungen der Gläubigen bis zu dieser Zeit.

Nicht unwesentlichen Anteil hatten die Whites auch an der Gründung der Gemeinschaft der
Siebenten-Tags-Adventisten im Jahr 1863, die sich in den folgenden Jahren über die gesamten
Vereinigten Staaten ausbreitete, wodurch die Reisen der Whites noch weiter zunahmen.
In den 1860er Jahren widmete sich die Familie White insbesondere der Verkündigung der
Gesundheitsbotschaft. Kernpunkt dieser Botschaft ist der ganzheitliche Aspekt, der in den
Vordergrund gebracht wurde. Eng verbunden damit waren auch die Betonung einer gesunden
Lebensweise (Gewohnheiten, Kleidung), die Frage der richtigen Ernährung und sogar die
Gründung von Gesundheitseinrichtungen und Sanatorien.
Zusätzlich wurde auch die Gründung von Schulen und Bildungseinrichtungen wie des 1874
eröffneten Battle Creek College vorangetrieben. Die Whites gingen weiter ausgiebig auf
Vortragsreisen. Die Anstrengungen und Krankheiten vor allem der frühen Jahre führten dann
1881 zum Tod von James White, bei dessen Tod Ellen gelobte, das ihr anvertraute Werk
fortzuführen. So hielt sie sich zwischen 1885 und 1887 in Europa und von 1891 an neun Jahre in
Australien auf.

Im Jahre 1900 kehrte sie schließlich wieder in die Vereinigten Staaten zurück, wo sie den Rest
ihres Lebens verbrachte. Sie kaufte sich ein Haus in Elmshaven, Kalifornien. Während dieser Zeit
war Ellen White besonders aktiv, um die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten vor
Gefahren aus der eigenen Mitte zu warnen, die jedoch nicht in dem Maße angenommen wurden,
wie dies wünschenswert gewesen wäre. So betrieb sie auf der Generalkonferenz von 1901
besonders das Werk der Reorganisation, das allerdings schon zwei Jahre später wieder
rückgängig gemacht wurde. Sie trat dem immer einflussreicher werdenden Arzt Dr. Kellogg
entgegen, der versuchte, die Kontrolle über die Gemeinschaft zu erlangen und pantheistische
Lehren einzuführen.

Am 16. Juli 1915 starb Ellen White schließlich im Alter von 87 Jahren

 

ELLEN WHÍTE - DEN HEILIGEN GEIST BETRÜBEN ?

http://www.lebens-werter-leben.de/assets/plugindata/poola/HEILIGEN%20GEIST%20BETRUeBEN.pdf

 

MEET ELLEN WHITE

 

LEBENSLAUF ELLEN WHITE

Der Lebenslauf Ellen G. Whites
Durch die Verkündigung William Millers kam die Familie Harmon aus Portland
(Maine, USA) 1840 zu der Überzeugung, dass Jesus 1843/44 wiederkommen
würde. Sie waren Methodisten und hatten acht Kinder. 1827 war ihre jüngste
Tochter Ellen und ihre Zwillingsschwester geboren worden. Sie erlitt mit neun
Jahren eine schwere Verletzung durch einen Steinwurf und lag tagelang im Koma.
Danach konnte sie die Schule nicht weiter besuchen.
Ellen hörte William Millers Botschaft mit 12 Jahren, bekehrte sich einige
Monate später auf einer Zeltversammlung und ließ sich im Juni 1842 taufen. 1843
wurde sie mit Eltern aus der Methodistengemeinde ausgeschlossen.
Nach der Enttäuschung am 22. Oktober 1844, als Jesus nicht wiederkam,
betete sie mit einigen Freundinnen ernsthaft um Klarheit. Im Dezember 1844
bekam sie ihre erste Vision: die Reise der Adventgläubigen zum himmlischen
Jerusalem. Sie sah den sog. “Mitternachtsruf”, die Verkündigung des Kommens
Jesu am 22. Oktober als helles Licht hinter den Gläubigen (Erfahrungen und
Gesichte,
S.11ff.). Gott beauftragte sie zur Weitergabe der Botschaft, sie zögerte
aber. Auf einer Versammlung begegnete sie Hazen Voss. Er hatte die- selbe
Vision im Okt. 1844 gehabt und drängte sie, ihrer Aufgabe treu zu sein.
1846 heiratete Ellen James White, einen Prediger der Millerbewegung. Sie
bekamen vier Söhne (2 starben früh). Ellen White erhielt viele weitere Gesichte
über Fanatismus und Irrlehren, die Notwendigkeit der Missionsarbeit unter
anderen Christen und Ungläubigen und über die Notwendigkeit einer Organisation
der kleinen Gruppe der Gläubigen. Diese Gesichte wurden in Zeitschriften
veröffentlicht. 1851 erschein ihr ersten Buch: Erfahrungen und Gesichte.
Trotz manchen Widerstand wuchs das Werk unter Gottes Leitung. Aufgrund
einer Vision entstand 1849 die erste Missionszeitschrift. Sie förderte die
Organisation der Siebenten-Tags-Adventisten 1863 (mit 3.500 Gliedern).
Ab 1863 erhielt Ellen White Anweisungen über gesunde Lebensweise,
insbesondere über die Ernährung und die Schädlichkeit von Rauchen und
Alkohol. Auf ihre Initiative wurden Sanatorien eingerichtet, später Krankenhäuser,
Kliniken und Ausbildungsstätten für Ärzte und Schwestern. Sie erhielt auch
Visionen über christliche Kindererziehung und die Notwendigkeit der Einrichtung
eigener christlicher Schulen und Colleges.
Ihr Hauptwirken bestand in Unterweisung und Ermahnung (vielfach durch
persönliche Briefe), Abwehr von Irrlehren, Erklärung der Bibel und Ratschlägen
zur Arbeitsweise der verschiedenen Zweige des Werkes. Sie schrieb über 100.000
Manuskriptseiten und veröffentlichte daraus über 50 Bücher.
1881 starb ihr Mann James White. 1885-87 besuchte Ellen White Europa,
1891-1900 wirkte sie in Australien. Sie hatte keine offizielle Funktion in der
Adventgemeinde inne, war aber als Predigerin beglaubigt.
Sie starb 1915 im Alter von 87 Jahren in Kalifornien, wo sie seit 1900 wohnte.
In den Nachrufen in verschiedenen Zeitungen hieß es, sie sei “eine demütige,
aufrichtige Frau”, “ein christliches Vorbild”, “eine christliche Samariterin”
gewesen. Eine Zeitung schrieb: “Sie lebte das Leben und vollbrachte das Werk
einer würdigen Prophetin.” (The Independent, Zitate in: Aus der Schatzkammer
der Zeugnisse, Band 1
, S. 17)

 

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