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HEILIG

PSALM 23 UND GEBET

 

TRADITIONEN HINTERFRAGT

 

TRADITIONEN HINTERFRAGT 01


 

TRADITIONEN HINTERFRAGT 02


 

JESUS


Jesus, nicht von oben herab zwingt deine Liebe
den Menschen Gemeinschaft auf.
Jesus,Stufe für Stufe steigst du hinab zum Menschen,
füllst die Schale mit Wasser, den Dreck wegzunehmen,
der an den Füßen haftet.

Jesus, du kennst die Wege, die Menschen gehen,
die Irrwege und Umwege, die Trampelpfade,
Sehnsuchtsstraßen, die vergeblichen,
und die, die Ziele finden, die sauberen und schmutzigen,
die nach oben und nach unten.

Jesus, du bist dir nicht zu schade, dich niederzubeugen,
dich schmutzig zu machen, dich hinzugeben für die Menschen.
Jesus, Stufe für Stufe steigst du zu uns, füllst die Schale mit Wasser,
das reinigt und heilt, gibst den Becher deiner Liebe: damit wir sie
erkennen, die Schwestern und Brüder, und mit ihnen den Weg
gehen, der du bist, Jesus zu dir! (P. Alexander Holzbach)

„Und wie er geliebt hatte die Seinen, so liebte er sie bis ans Ende...
Danach goß er Wasser in ein Becken und hob an, den Jüngern die
Füße zu waschen, und trocknete sie mit dem Schurz, mit dem er
umgürtet war." (Johannes 13,1.5

 

CHRISTENSPORT

 

GOTTES PLAN MIT MIR 01


 

GOTTES PLAN MIT MIR 02


 

LOBE DEN HERRN MEINE SEELE

 

DIE BIBEL BRINGTS

Die Bibel bringt's
Die Bibel ist das Buch für das Leben. Es ist ein Buch von Gott für
den Menschen und zugleich ein Buch von Menschen für Gott.
Es ist die Ur-Kunde, also die ursprünglichste, elementarste
Kunde der göttlichen Liebe zum Menschen.
Es ist die Ur-Kunde, also die erste, grundlegendste Kunde des
menschlichen Lebens vor Gott.
Es ist die Ur-Kunde, also die erste und wichtigste Kunde des
Glaubens, die göttliche Liebe und menschliches Leben in eine
Beziehung bringt. Die Bibel ist die Aufdeckung der Zusammenhänge
von Gott und Welt, Mensch und Leben, Bruch und Hell.
Die Bibel ist die Ausrichtung des Lebens und bietet Orientierung
für Herkunft und Zukunft, Weg und Ziel des Lebens.
Die Bibel ist die Ausrüstung für das Abenteuer des Lebens. In ihr
ist Nahrung und Kraft, Tröstung und Mut, Mahnung und Weisung,
Herausforderung und Bewahrung.
Nur wer sich mit seiner ganzen Existenz auf dieses Buch einläßt,
wird die wunderbaren Gaben empfangen, die es enthält.
„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem
Wege!" (Psalm 119,105)

 

HEILIGER KRIEG

 

WARUM HAST DU UNS DAS GETAN ?

Warum hast du uns das getan?

Einst hatten sich europäische Siedler unter den Indianern angesiedelt. Aber sie waren zu den Eingeborenen grausam und betrogen sie schändlich. Nur eine Familie begegnete den Indianern wie Freunden und mit Achtung. Ein Indianer fasste darum Vertrauen und besuchte die Familie öfter, obwohl sie sich nicht recht verständigen konnten. Eines Tages erschien er aufgeregt bei den Siedlern und bat sie, mit ihm zu kommen. Sie verstanden aber nicht, was er wollte. So nahm der Indianer schließlich das Kind der Familie und rannte mit ihm fort. Die entsetzten Eltern folgten ihm und schrien nach ihrem Kind. Ihr Schmerz war groß. Wie ein Freund hatte sich der wilde Mann gezeigt und nun raubte er ihnen ihr einziges Kind. Endlich blieb der Indianer stehen und gab den Eltern, als sie herangekommen waren, ihr Kind wieder. Als sie sich umschauten, sahen sie, wie die ganze Siedlung in Flammen aufging. Die Indianer hatten den Plan gefasst, die europäische Siedlung niederzubrennen. Der eine hatte seine Freunde retten wollen, und da er keine andere Möglichkeit sah, sie aus der Siedlung herauszubringen, raubte er zum Schein ihr Kind, um sie so vor dem Tod zu bewahren.
Wir verstehen oft nicht, warum Gott dieses schickt oder jenes nimmt. Dann fragen wir, wie es die Eltern Jesu auch taten: „Warum hast du uns das getan?” (Lukas 2,48) Später werden wir dann verstehen, dass Gott gute Absichten und richtige Pläne mit uns hatte.

Was ich tue, das weißt du jetzt nicht; du wirst es aber hernach erfahren.
Johannes 13,7

Gedanken für den Tag

Gedanken für den 19.04.2007

Aus Axel Kühner: Eine Gute Minute,
© Aussaat-Verlag, D-Neukirchen-Vluyn.
ISBN: 3-7615-1571-5

 

PREDIGT - DATENBANK

 

DAS VATERUNSER ALS ZWIEGESPRÄCH MIT GOTT

 

FRIEDEN ?

Aber unser sorgenvolles Herz, das braucht noch einen anderen Frieden, der sogar im Angesicht des Todes nicht resignieren muss.
“Ein Segelschiff war auf seiner Fahrt von Bremen nach Valparaiso unterwegs. Die Hälfte der Route war gerade zurückgelegt, als der Kapitän schwer krank wurde. Als der Kapitän, Peter Jensen, spürte, dass er nicht wieder gesund werden würde, ließ er den Steuermann rufen und empfing ihn mit den Worten: “Mit mir geht es zu Ende. Ich werde den Hafen nicht mehr erreichen. Aber wie komme ich in den Hafen bei Gott? Sagen Sie mir doch, was ich machen soll!” Der Steuermann antwortete ratlos: “Kapitän, das weiß ich auch nicht. Ich habe immer meine Pflicht getan, aber um Gott und solche Dinge habe ich mich nicht gekümmert!” Auch der zweite Steuermann und die anderen Besatzungsmitglieder konnten dem Kapitän nicht raten und helfen. Als letzter wurde der Schiffsjunge gerufen. “Karl Müller hast du eine Mutter zu Hause?” fragte der Kapitän. “Jawohl, Herr Kapitän.” – ” Hat sie dich beten gelehrt?” –” Jawohl, Herr Kapitän. Und als ich abreiste, hat sie mir eine Bibel geschenkt!” – “Hast du die Bibel hier, Junge?” – “Jawohl, Herr Kapitän.” – “Hol die Bibel, Junge, und lies mir etwas daraus vor, das zum Sterben hilft!” Der Schiffsjunge holte seine Bibel und las Jesaja 53 vor. Beim fünften Vers stockte er und fragte: “Herr Kapitän, darf ich den Vers so lesen, wie ihn meine Mutter mich lesen lehrte?” – Ja, lies!” Da las der Junge: ” Aber er ist um Karl Müllers Missetat willen verwundet und um Karl Müllers Sünde willen zuschlagen. Karl Müllers Strafe liegt auf ihm, auf dass Karl Müller Frieden hätte, und durch seine Wunden ist Karl Müller geheilt!” – “Halt!” rief der Kapitän und richtete sich mühsam auf. “Das ist es, was ich brauche. Lies den Vers noch einmal und setze meinen Namen ein!” Der Schiffsjunge las: ” Aber er ist um Peter Jensens Missetat willen verwundet und um Peter Jensens Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf das Peter Jensen Frieden hätte, und durch seine Wunden ist Peter Jensen geheilt!” Der Kranke ergriff das Heil und bat Gott um seinen Beistand. So fand der Kapitän doch noch den Weg in den Hafen, den Hafen des Friedens.” (zitiert nach Axel Kühner)
Und dieser Friede Gottes, der höher ist als alle unsere Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus unserem Herrn.

 

BEFIEHL DU DEINE WEGE

 

IMMER BESSER

Immer besser

An der Küste Spaniens scheiterte einst ein deutsches Handelsschiff. Niemand wurde gerettet. Aber die Wellen spülten eine Menge Matrosenkleider mit den Schiffstrümmern an Land. Diese von Salzwasser durchtränkten Matrosenkleider kaufte eine spanische Papierfabrik und ließ sie auftrennen, um sie zu verarbeiten. Da fand man zwischen Oberzeug und Futter einer Matrosenjacke ein deutsches Neues Testament, das mit anderen gefundenen Papieren an die deutsche Botschaft nach Madrid gesandt wurde. Auf dem ersten Blatt dieses Testaments stand geschrieben: ”Markus Rottmann 1864. Das erste Mal gelesen um der Bitte meiner Schwester Lotte willen. Das zweite Mal gelesen aus Angst um meiner Seele willen. Das dritte und alle die anderen Male aus Liebe zu meinem Heiland Jesus Christus gelesen!”

So kann es gehen. Einmal liest man die Bibel jemandem zuliebe oder aus Anstand, dann liest man, um seines Heils gewiss zu werden. Und schließlich wird es immer besser: man liest die Bibel aus Liebe zu Jesus und empfängt die Freude des Glaubens.

“Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege!”

(Psalm 119,105)

Gedanken für den Tag

Gedanken für den 26.06.2006
Aus Axel Kühner: Überlebensgeschichten für jeden Tag,
14. Auflage, © Aussaat-Verlag, D-Neukirchen-Vluyn.
ISBN: 3-7615-1612-6

 

VATER UNSER IN DEM HIMMEL

 

ES MUSS LIEBE SEIN

 

HEILIGUNG

1. Herr, lass mich deine Heiligung
durch deinen Geist erlangen.
Du hast die Sinnesänderung
selbst in mir angefangen.
Dein Geist wirkt Heiligung allein,
dein Blut allein macht Herzen rein,
seit du zum Vater gangen.


2. Ich kann mich selber vor der Welt
nicht unbefleckt bewahren.
Ich kann nicht tun, was dir gefällt;
das hab ich schon erfahren.
Ich will mich übergeben dir;
mach, was du willst, O Herr, aus mir
in meinen Lebensjahren.

3. Ich stehe immer in Gefahr,
das Kleinod zu verlieren.
Der Feind versucht mich immerdar
und will mich dir entführen.
Herr Jesu, nimm dich meiner an,
erhalt mich auf der Lebensbahn;
nur du wollst mich regieren.

4. Dein göttlich-menschlich Opferblut
lass mich in Kraft durchdringen,
dein Leben, allerhöchstes Gut,
in meine Seele bringen,
damit die edle Seele dein
alleine sei das Leben mein;
so wird es mir gelingen.

5. Lass mich, Herr Jesu, nur bei dir
stets Lebensnahrung finden.
Vertreibe alle Lust aus mir
zu Finsternis und Sünden.
Die Lichtsgemeinschaft lass allein
mir Herzenslust und Freude sein;
so kannst du mich vollenden.

6. Ach lösche alles Feuer aus,
das in mir möchte brennen.
Mach mich zu deinem reinen Haus,
lass dich im Geist erkennen.
Verbinde dich im Geist mit mir;
die Lichtsnatur in mich einführ,
nach dir mich auch zu nennen.

7. Lass mich in deiner Gegenwart
verharren und verbleiben.
Mach mein Gefühl mir rein und zart,
das Böse zu vertreiben.
In dir lass mich stets grünend sein,
so reife ich zum Leben fein,
wird gleich mein Leib zerstäuben.

(Heiligungslied, Autor: Johann Michael Hahn (1758 - 1819))

http://www.christliche-gedichte.de/?pg=10870

 

SOLANG MEIN JESEUS LEBT

 

HEILIGE

Heilige
Er [Paulus] nennt die Christen [..]"Geheiligte in Christus Jesus" (1. Kor. 1, 2).
"Heilige" sind herausgerufen aus ihrem alten Sein. Sie sind abgesondert von der Welt und Gott selbst zugeordnet.
"Heilige" sind nicht sündlos, aber sie dienen nicht mehr der Sünde;
"Heilige" können nicht auf einen Schatz selbstgeleisteter guter Werke verweisen; sie sind "in Christus Jesus" geheiligt, dessen Werk sie rettet.
"Heilige", das ist keine Qualitätsaussage zuerst, sondern vielmehr eine Beziehungsaussage.
"Heilige" sind die Christen [..], weil sie dem Heiligen gehören. Sie sind zur Gemeinschaft mit Christus berufen. Paulus nennt sie ausdrücklich "die berufenen Heiligen" - sie [..] [können] sich nicht selbst heilig machen. Nur unter der Herrschaft Jesu Christi, als Bürger des Reiches Gottes, werden Menschen zu "Heiligen". Sie leben von Jesus Christus her, umgestaltet durch den Heiligen Geist und seinem Dienstauftrag gehorsam. Nur von diesem Herrn her, von "Christus Jesus", dem König Gottes aus, sind wir als Nachfolger "Heilige".
Heiko Krimmer

 

HEILIGUNG


 

DER EINE FÜR UNS ALLE

Der Eine für uns alle

Dabei war es unsere Krankheit, die er auf sich nahm; er erlitt die Schmerzen, die wir hätten ertragen müssen. Wir aber dachten, diese Leiden seien Gottes gerechte Strafe für ihn. Wir glaubten, dass Gott ihn schlug und leiden ließ, weil er es verdient hatte. Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft - und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt. Jesaja 53,4.5 (Hoffnung für alle)

Während des Vietnamkrieges wurde der gefangene amerikanische Hauptmann Jeremia Denton von den Vietcong schrecklich gequält. Um ihn zu Aussagen über das Nachrichtensystem der Kriegsgefangenen zu zwingen, legten sie ihm Fußeisen an. Aber er ertrug die quälenden Schmerzen, weil er wusste, dass er durch seine Standhaftigkeit viele Kameraden retten konnte. Als der Schmerz so groß wurde, dass er beinahe das Geheimnis verraten hätte, begann er zu Gott zu schreien. Denton berichtet: "Noch nie wurde eines meiner Gebete so direkt beantwortet. Kaum hatte ich zu Gott geschrien, kam ein großer Trost über mich. Und zu meinem größten Erstaunen spürte ich keine Schmerzen mehr." Als es den Peinigern nicht gelang, den Widerstand des Hauptmanns zu brechen, begannen sie, alle Gefangenen besser zu behandeln. Ein Mann musste leiden, damit vielen geholfen wurde.

Diese Erfahrung erinnert mich an das Leiden Christi für uns. Er litt in unvergleichlich stärkerem Maße, als er am Kreuz unsere Schuld sühnte. Kein Mensch kann das ermessen. Weil er den Platz von uns Sündern einnahm und unsere Schuld freiwillig auf sich nahm, erlitt er die gerechte Strafe, die die Sünde nach sich zieht, den "zweiten Tod" (Offb 21,8).

Christus hätte die Macht gehabt, sich aus der Gewalt seiner Peiniger zu befreien. Er hätte vom Kreuz herabsteigen können (siehe Mt 27,39.40). Aber er nahm seine göttliche Kraft nicht in Anspruch. Das hätte den Erlösungsplan zum Scheitern gebracht.

Die heilig gesprochene Katharina von Siena hat gesagt: "Alle Nägel hätten nicht genügt, Christus am Kreuz zu halten, wenn ihn nicht zugleich seine Liebe zu uns dort festgehalten hätte." Christus litt und starb aus Liebe zu uns - zu dir!

Wenn wir sein Opfer zur Sühnung unserer Schuld annehmen und uns Christus ausliefern, sind wir mit Gott versöhnt. Dann wird Gottes Friede unser Herz erfüllen (siehe Rö 5,1) und wir brauchen keine Angst zu haben vor dem Jüngsten Gericht (siehe Jo 5,24).

Helmut Mayer

Andacht vom 20.09.2007:

http://www.toplife.at/andachten/andacht1248.html

 

WAS BEDEUTET HEILIG UND WAS IST HEILIGUNG ?

„Heiligung ist die Befreiung aus der Herrschaft der Sünde, damit wir Gott gehören und von ihm verändert werden.“

Viele Christen verstehen heute unter Heiligung nur die Veränderung des Charakters, sodass dieser Christus ähnlicher wird. Im Neuen Testament sind Heiligung und Rechtfertigung jedoch im Grunde Begriffe, die sehr eng zusammengehören und nahezu austauschbar sind. Durch die Heiligung wird der sündige Mensch von Gott geheiligt und durch die Rechtfertigung wird der Ungerechte von Gott gerecht gesprochen (vgl. Römer 6,19). Beide Begriffe beschreiben also die Erlösung des Menschen durch Christus.

Glauben wir, dass Jesus für unsere Schuld gestorben ist und nehmen wir ihn als unseren Erlöser an, dann sind wir geheiligt oder gerecht geworden (1. Korinther 6,11). Deswegen werden die Christen im Neuen Testament „Heilige" genannt, auch wenn sie noch so manche Charaktermängel hatten und sich nicht immer christlich verhielten (1. Korinther 1,1.2.11; 5,1.2; 6,1). Ein „Heiliger" ist kein sündloser oder charakterlich hochstehender Mensch, sondern jemand, dem Gott die Schuld vergeben und das ewige Leben geschenkt hat. Eigene Anstrengungen, Bußübungen oder moralisch einwandfreies Verhalten machen uns demnach nicht heilig. Gott heiligt uns vielmehr und spricht uns gerecht, wenn wir ihm vertrauen. Wir können das Geschenk der Erlösung also nur im Glauben annehmen.

Das heißt jedoch nicht, dass wir ohne eine Veränderung unserer Einstellung, unseres Charakters und Verhaltens weiterleben. „Heiligen" bedeutet „absondern, für Gott abgestellt sein". Wenn Gott uns gerecht spricht und heiligt, sondert er uns von der Sünde ab, befreit uns von ihrer Herrschaft. Damit sind wir frei, in einer persönlichen Beziehung mit ihm zu leben und ihm zu dienen. Unter dem Einfluss seines Geistes verändert sich unser Wesen, sodass Liebe, Freude oder Frieden die negativen Gefühle und Verhaltensweisen mehr und mehr ersetzen (Galater 5,22.23). Wir fragen nach dem Willen Gottes und versuchen ihn mit Jesu Hilfe in unserem Leben umzusetzen (Kolosser 4,12). Jesus ist unser Vorbild. Nach ihm richten wir unser Denken und Verhalten aus (Johannes 8,12). Das alles prägt von nun an unser Leben und macht uns glücklicher.

Diese Veränderung ist jedoch nur möglich, wenn wir uns dem Einfluss Gottes ausliefern. Nur dann kann er uns heiligen (hier erhält „heiligen" die zuerst erwähnte Bedeutung). Wenn wir nicht auf Gott hören und nach seinem Willen suchen, wenn wir nicht im Gebet mit ihm verbunden bleiben oder wenn wir den Einfluss seines Geistes abwehren, wird alles beim Alten bleiben. Gott zwingt uns die Erneuerung unseres Lebens nicht auf. Er bietet sie uns wie die Rechtfertigung als Geschenk an.

Die Bibel ist wie ein Spiegel. Durch sie zeigt uns Gott Sünde und Charaktermängel. Auch durch die Stimme des Heiligen Geistes versucht er uns auf Schwachstellen aufmerksam zu machen. Hören wir auf ihn, bereuen wir unser Versagen und bitten wir um Vergebung, Befreiung und Veränderung, dann wird er unser Leben neu machen (1. Johannes 18,9). Wie bei der Rechtfertigung ist die Veränderung des Lebens ein Geschenk Gottes, das er uns anbietet. In diesem Sinne ist Heiligung die tägliche Erfahrung der Liebe und Gnade Gottes, der Vergebung durch Christus und der Erneuerung durch den Heiligen Geist.

http://www.bibelstudien-institut.de/bibelfragen/detail/bq/lebensfragen/was-bedeutet-heilig-und-was-ist-heiligung/

 

SIEGER ODER BESIEGTER ?

http://lebens-werter-leben.de/downloads/11eiinewocheimlebendeshanskanns.pdf

 


 

Charles Haddon Spurgeon 

Blicke auf Jesus und fürchte dich nicht! Du kannst nicht straucheln, wenn du, wäh­rend du gehst, deine Augen auf Jesus richtest.
Charles Haddon Spurgeon

Der gesündeste Zustand eines Christen besteht darin, dass er allezeit leer ist im eigenen Ich und beständig von dem Herrn abhängig, dass er allezeit arm ist in der eigenen Seele und reich in Jesus.
Charles Haddon Spurgeon

Der Herr Jesus kam nicht in die Welt, um Güte und Gerechtigkeit unter den Menschen zu suchen, sondern um Güte und Gerechtigkeit zu bringen und sie solchen Menschen zu verleihen, die keine haben.
Charles Haddon Spurgeon

Die Verbindung von Gnade und Gerech­tigkeit kann nur in dem Sühneopfer des Herrn Jesus Christus deutlich gemacht werden. Am Kreuz sehen wir, wie gnädig der Herr ist und wie gerecht.
Charles Haddon Spurgeon

Eine Gemeinde, die nicht wohl tut in den Elendsvierteln der Städte, die nicht das Böse bekämpft, Irrlehren überwindet, die sich nicht auf die Seite der Armen stellt, Ungerechtigkeit anprangert und Gerechtigkeit öffentlich vertritt, hat keine Daseinsberechtigung.
Charles Haddon Spurgeon

Es ist nicht der große Glaube, der dich rettet, sondern der wahre Glaube! Die Rettung beruht nicht auf dem Glauben, sondern auf Christus, dem der Glaube vertraut.
Charles Haddon Spurgeon

Hilfe von Gott zu erwarten ist Gottesdienst; Hilfe von Geschöpfen zu erwarten ist Götzendienst. Auf Gott zu vertrauen ist echter Glaube; auf irdische Sicherheiten zu bauen ist Unglaube.
Charles Haddon Spurgeon

 

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