ZIEL
EIN GESPRÄCH MIT GOTT
VERTRAUENSVOLL IN DIE ZUKUNFT
VERTRAUENSVOLL IN DIE ZUKUNFT 01

VERTRAUENSVOLL IN DIE ZUKUNFT 02

SIEBENTEN TAGS ADVENTISTEN
JOHANNES 3,16:
JOHANNES 3,16:
Ein wohlhabender irischer Großgrundbesitzer machte den auf seinen Gütern
beschäftigten Leuten einmal ein tolles Angebot.
Er gab an allen wichtigen Plätzen seiner weiten Ländereien folgende Meldung
bekannt: „Am kommenden Montag bin ich in der Zeit von zehn bis zwölf Uhr im Büro
meines Landhauses anzutreffen. In dieser Zeit bin ich bereit, alle Schulden meiner
Landarbeiter zu bezahlen. Die unbezahlten Rechnungen sind mitzubringen.“
Dieses ungewöhnliche Angebot wird tagelang zum Gesprächsstoff. Manche halten es
für einen üblen Schwindel, andere vermuten einen Haken darin, denn niemals ist
bisher derartiges offeriert worden.
Der angekündigte Tag rückt heran. Zahlreiche Leute finden sich ein. Pünktlich um
zehn tritt der Gutsherr ein und verschwindet wortlos hinter seiner Bürotür.
Niemand wagt es, einzutreten. Vielmehr diskutiert man unentwegt über die Echtheit
der Unterschrift und die Motive des Chefs.
Um halb zwölf schließlich erreicht ein altes Ehepaar das Büro. Der alte Mann mit
einem Bündel Rechnungen in der Hand erkundigt sich mit zitternder Stimme, ob hier
die Schulden bezahlt werden.
Er wird verhöhnt: „Bis jetzt hat er noch nichts bezahlt!“ Ein anderer: „Es hat auch noch
keiner versucht, aber wenn er es wirklich tut, dann kommt schnell und informiert uns.“
Dennoch wagen es die beiden Alten. Sie werden freundlich empfangen, die Beträge
werden addiert und sie erhalten einen vom Gutsherrn unterzeichneten Scheck über
die Gesamtsumme.
Als sie gerade voller Dankbarkeit das Büro verlassen wollen, sagt er: „Bleiben Sie bitte
noch bis 12 Uhr hier, wenn ich das Büro schließe.“ Die beiden Alten verweisen auf die
wartende Menge da draußen, die von ihnen hören will, ob das Angebot wahr sei.
Es bleibt beim strikten Nein: „Sie haben mich beim Wort genommen, und die da
draußen müssen das gleiche tun, wenn sie ihre Schulden beglichen haben wollen.“
Das Angebot des Gutsbesitzers galt für alle seine Leute und sein Konto reichte aus,
um alle Schulden zu tilgen. Schuldenfrei wurde aber nur das eine Ehepaar, das
seinem Wort vertraute.
(Quelle: F. König, „Du bist gemeint“, S. 127ff., stark gekürzt)
Der Mensch geht nicht an der Sünde verloren, sondern an seinem eigenen Willen,
Gottes Angebot anzunehmen oder nicht. In Gottes Himmel wird es einmal nur
Freiwillige geben und keine Zwangseinquartierten.
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DER KAMPF DES GLAUBENS 01

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DER HERR IST MEIN HIRTE
PROPHETENTEST

BIBLISCHE PROPHEZEIHUNGEN 01
GOTTES LIEBESGEBOTE UNVERÄNDERT

DER BAMBUS
Der Bambus
Es war einmal ein wunderschöner Garten, der lag mitten in einem großen Königreich. Dort pflegte der Herr des Gartens in der Hitze des Tages spazierenzugehen. Ein edler Bambusbaum war ihm der schönste und liebste von allen Bäumen, Pflanzen und Gewächsen im Garten. Jahr für Jahr wuchs der Bambus und wurde immer anmutiger. Er wußte wohl, daß der Herr ihn liebte und seine Freude an ihm hatte.
Eines Tages näherte sich der Herr nachdenklich seinem geliebten Baum, und in einem Gefühl großer Verehrung neigte der Bambus seinen mächtigen Kopf zur Erde. Der Herr sprach zu ihm: "Lieber Bambus, ich brauche dich." Es schien, als sei der Tag aller Tage gekommen, der Tag, für den der Baum geschaffen worden war. Der Bambus antwortete leise: "Herr, ich bin bereit, gebrauche mich, wie du willst!" "Bambus", die Stimme des Herrn wurde ernst, "um dich zu gebrauchen, muß ich dich beschneiden." "Mich beschneiden? Mich, den du zum schönsten in deinem Garten gemacht hast! Nein, das nicht, bitte nicht. Verwende mich doch zu deiner Freude, Herr, aber bitte beschneide mich nicht!"
"Mein geliebter Bambus", die Stimme des Herrn wurde noch ernster, "wenn ich dich nicht beschneide, kann ich dich nicht gebrauchen!" Im Garten wurde es ganz still. Der Wind hielt den Atem an. Langsam beugte der Bambus seinen herrlichen Kopf. Dann flüsterte er: "Herr, wenn du mich nicht gebrauchen kannst, ohne mich zu beschneiden, dann tu mit mir, wie du willst, und beschneide mich!"
"Mein geliebter Bambus, ich muß dir aber auch deine Blätter und Äste abschneiden." "Ach, Herr, davor bewahre mich! Zerstöre meine Schönheit, aber laß mir doch bitte Blätter und Äste!" "Wenn ich sie dir nicht abhaue, kann ich dich nicht gebrauchen." Die Sonne versteckte ihr Gesicht. Ein Schmetterling flog ängstlich davon. Und der Bambus, zitternd vor dem, was auf ihn zukam, sagte ganz leise: "Herr, schlage sie ab." "Mein Bambus, ich muß dir noch mehr antun. Ich muß dich mitten durchschneiden und dein Herz herausnehmen. Wenn ich das nicht tue, kann ich dich nicht gebrauchen." Da neigte sich der Bambus bis zur Erde. "Herr, schneide und teile!"
So beschnitt der Herr des Gartens den Bambus, hieb seine Äste ab, streifte seine Blätter ab, teilte ihn in zwei Teile und schnitt sein Herz heraus. Dann trug er ihn dahin, wo schon aus einer Quelle frisches, sprudelndes Wasser sprang, mitten in die trockenen Felder. Dort legte der Herr vorsichtig seinen geliebten Bambus auf den Boden. Das eine Ende des abgeschlagenen Stammes verband er mit der Quelle, das andere Ende führte er zur Wasserrinne im Feld. Die Quelle sang ein Willkommen, und das klare, glitzernde Wasser schoß freudig durch den zerschlagenen Körper des Bambus in den Kanal und floß auf die dürren Felder, die so darauf gewartet hatten. Dann wurde der Reis gepflanzt. Die Tage vergingen, und die Saat wuchs und die Erntezeit kam.
So wurde der einst so herrliche Bambus zum großen Segen. Als er noch groß und schön war, wuchs er nur für sich selbst und freute sich an der eigenen Schönheit. Aber als er sich hingegeben hatte, wurde er zum Kanal, den der Herr gebrauchte, um sein Land fruchtbar zu machen.G. Dell Britt
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BALD WIRD NUN DIE STUNDE SCHLAGEN















































